THYSSENKRUPP QUARTIER

TKQ 10Die ThyssenKrupp AG entstand 1999 aus der Fusion der Friedrich Krupp AG Hoesch Krupp mit der Thyssen AG. Im Juni 2010 wurde der Verwaltungssitz von Düsseldorf nach Essen verlegt. Das ThyssenKrupp Quartier ist Kern des städtebaulichen Projektes Krupp-Gürtel und steht genau auf dem Grund, auf dem Krupp mit der Gussstahlfabrik in Essen seine Wurzeln hat. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt des Hauptquartiers werden mit über 300 Millionen Euro beziffert.
Mit dem Neubau der ThyssenKrupp Hauptverwaltung auf einem Areal von etwa 20 Hektar entstand ein Quartier für ca. 2.500 Mitarbeiter mit Multifunktionsgebäuden, einem Konferenzzentrum sowie weitere ergänzende Nutzungen auf etwa 100.000 Quadratmetern. Die Fertigstellung der ersten Bauphase erfolgte bis 2010 nach dem Entwurf der Architekturbüros Chaix & Morel et Associés, Paris und JSWD Architekten und Partner, Köln, die als Sieger aus einem internationalen Architektenwettbewerb hervorgingen.  Weiterlesen

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THYSSEN SINTERANLAGE

DSC04058 KopieDas Gelände auf dem die ehemalige Sinteranlage steht wurde seit ungefähr 1910 industriell zum Abkippen von Schlacke genutzt.
In den 50er Jahren wurde vom Besitzer des Geländes, der Phoenix-Rheinrohr AG Vereinigte Hütten- und Röhrenwerke, die Errichtung einer Sinteranlage beschlossen, um kürzere Transportwege an das Hochofenwerk in Duisburg-Ruhrort zu schaffen.
Dazu mussten zunächst 500.000 Kubikmeter Hochofenschlacke abgebaggert werden um das Areal für den Bau zu erschliessen, weitere 75.000 Kubikmeter Boden wurden zur Hinterfüllung benötigt. Für das Erzlager, die Tiefbunkeranlage und die Fundamente wurden 32.000 Kubikmeter Beton verarbeitet und 21.000 m2 Stahlbetondecken und Sohlenplatten hergestellt. Die Stalkonstruktionen erforderten 8000 t und die Maschinen 3700 t Stahl. Die Baukosten betrugen etwa 40 Millionen Mark.

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