NORD-SÜD STADTBAHN

NORD-SÜD STADTBAHN 12Die Nord-Süd-Stadtbahn ist ein Projekt zur Erweiterung der Kölner Stadtbahn mit einer Tunnelstrecke unter der Kölner Altstadt zwischen dem bestehenden Innenstadttunnel und dem Rhein. Die Projektleitung hat das Amt für Brücken und Stadtbahnbau der Stadt Köln. Nach Angaben der KVB als Bauherrin handelt es sich um das derzeit größte städtebauliche Projekt in Deutschland. Die Baukosten werden auf 1,1 Milliarden Euro geschätzt. Während des Bauvorhabens ereigneten sich zahlreiche Zwischenfälle – darunter der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt am 3. März 2009.  Weiterlesen

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TIGER AND TURTLE

TT 09Das Kunstwerk ist Ergebnis eines Wettbewerbs der Stadt Duisburg im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Das Künstlerduo Heike Mutter und Ulrich Genth hat eine ca. 20 m hohe Skulptur in Form einer Achterbahn entworfen, die mit Ausnahme des Loopings zu Fuß begehbar ist und den Blick auf ein großartiges Industriepanorama eröffnet.
Der Titel Tiger & Turtle rührt daher, dass die Skulptur in ihrer Erscheinungsform an einen Tiger erinnert, der Besucher sie jedoch langsam wie eine Schildkröte begeht. Die verwendeten Materialen Zink und Stahl stellen einen historischen Bezug zu ihrem Standort her, auf dem bis 2005 noch eine Zinkhütte in Betrieb war. Weiterlesen

OLYMPIASTADION MÜNCHEN

OLYMPIA 02Das am 26. Mai 1972 – genau drei Monate vor dem Beginn der Olympischen Spiele – mit einem Fußball-Länderspiel eröffnete Olympiastadion, war die zentrale Sportstätte im Olympiapark und Hauptort der Olympischen Sommerspiele 1972. Von der Architektengemeinschaft Behnisch & Partner entworfen und 1968–1972 ursprünglich für 80.000 Zuschauer errichtet, gilt es als das Stadion in der Bundesrepublik mit den meisten veranstalteten nationalen und internationalen Wettkämpfen. Die bei ihrer Errichtung als eine statische und optische Sensation geltende, insgesamt 74.800 Quadratmeter große, von Frei Otto entworfene und aus Plexiglas bestehende Dach-Konstruktion, hängt auf 58 Stahlmasten. Ursprünglich war die Demontage des Daches nach den Spielen vorgesehen. jedoch wurde diese Idee wegen der enormen weltweiten Begeisterung nicht umgesetzt. Ende der 1990er Jahre wurde das Dach saniert und die Zuschauerzahl aus Sicherheitsgründen auf etwa 69.000 Zuschauer verringert. Seit der Eröffnung der Allianz Arena finden hier hauptsächlich nur noch Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Opern oder auch Kirchentage statt. Aber auch für Sportveranstaltungen, wie den Leichtathletik-Europacup, DTM Rennen oder das Nokia Air & Style wird das Olympiastadion weiterhin genutzt. Zudem gibt es Stadion-Führungen oder Zeltdach-Touren.

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SCHEVENINGEN

SCHEVENINGEN 00Das sonntägliche Spätsommer/- Herbstwetter genutzt, früh morgens ins Auto und ab nach Holland, genauer gesagt nach Scheveningen. Neben einem Strand- und Promenandenspaziergang, diversen Kaffee, Fritten und einer ordentlichen Portion Kibbeling, haben wir uns natürlich auch das Wahrzeichen von Scheveningen angesehen. Den Pier von Scheveningen.
1961 eingeweiht hat die 380 m ins Meer ragende Konstruktion ihre besten Zeiten lange hinter sich. Fast schon mit der Anmutung eines Lost Place, hätten Deutsche Behörden bestimmt schon längst für die -zumindest teilweise – Schließung gesorgt. An allen Ecken und Enden Rost, Wassereintritt oder Löcher im Holzboden. Auch die Treppe auf den Turm ist nicht mehr wirklich Vertauen erweckend. Leere Geschäfte, geschlossene und ausgebrannte Attraktionen machen das Ambiente nicht wirklich besser und zu einem Problemfall für den Eigentümer. Weiterlesen

BAHNBETRIEBSWERK WEDAU

BW WEDAU 001878 wurde das Bahnbetriebswerk Wedau durch die Rheinische Eisenbahn in Betrieb genommen. Die hier beheimateten Loks bespannten Stückgut- und Kohlezüge von und nach Süddeutschland. Außerdem galt es, Züge zwischen den zahlreichen Zechen, Kalkstein-Werken, Häfen und Stahlwerken zu bespannen. Schließlich konnte der 1913 eröffnete Rangierbahnhof täglich bis zu 6 000 Güterwagen umstellen. Um 1935 war Wedau Endstation für täglich über 130 Güterzüge. Mehr als 120 Güterzüge starteten von dort ihren Lauf. Zudem machten zahlreiche Güterzüge kurzen Halt, um Wagen abzusetzen und aufzunehmen oder um die Lokomotive zu wechseln. Dazu standen über 60 Rangier- und Güterzuglokomotiven zur Verfügung. Das Betriebswerk zählte mehr als 500 Mitarbeiter. Gleich zwei Ringlokschuppen und zwei Drehscheiben waren vorhanden. Mittlerweile ist nur noch eine dieser Drehscheiben sowie ein Ringlokschuppen erhalten. Weiterlesen

HOLLÄNDISCHER PAVILLON EXPO 2000

Holland 00Vom Glanz des Vorzeigeobjekts der Expo 2000 ist  nicht mehr viel geblieben. Die auf dem Dach des 40 m hohen Gebäude montierten Windräder gibt es nicht mehr. Genauso wenig wie den Teich. Auch davon, daß die Kuppel einst mit Gras bewachsen war ist nicht mehr viel zu sehen. Was an Glas in dem Gebäude war, ist längst zerstört und Graffitis zieren jede der 5 Etagen. Und vom Wald in der dritten Etage ist ebenfalls nicht mehr viel zu sehen. Wo während der Weltausstellung Wasser floß, Tulpen blühten, Filme liefen, Skulpturen zum verweilen einluden. Die Besucher teilweise bis zu 3 Stunden anstanden um hinein zu gelangen, herrschen mittlerweile Stille und Verfall. Zudem hat es viel Ärger um den Pavillon gegeben; Gerichte haben sich damit befasst. Weiterlesen

TERRES ROUGES

TERRES ROUGES 00Nachdem mir Gilles Grethen von lichtundleicht.wordpress.com, netterweise einige Infos zur Lage hat zukommen lassen und mir angeboten hatte mich zu begleiten, habe ich mich also kurzerhand auf den Weg nach Luxemburg gemacht. Dort habe ich mich mit ihm getroffen und gemeinsam haben wir uns in Esch-sur-Alzette das Industriegebiet Terres Rouges der Arbed angesehen.
Als ehemaliger Teil eines Verbundes von Hüttenwerken und stahlverarbeitenden Betreiben in Belval stand hier unter anderem die Silo- und Erzaufbereitungsanlage der Hochöfen. In dieser wurden die verschieden Bestandteile wie Erz, Kalk oder Sinter aufbereitet bzw. gemischt, anschließend in Züge oder eine Seilbahn verladen und auf den Weg zu den Öfen gebracht.   Weiterlesen