NORD-SÜD STADTBAHN

NORD-SÜD STADTBAHN 12Die Nord-Süd-Stadtbahn ist ein Projekt zur Erweiterung der Kölner Stadtbahn mit einer Tunnelstrecke unter der Kölner Altstadt zwischen dem bestehenden Innenstadttunnel und dem Rhein. Die Projektleitung hat das Amt für Brücken und Stadtbahnbau der Stadt Köln. Nach Angaben der KVB als Bauherrin handelt es sich um das derzeit größte städtebauliche Projekt in Deutschland. Die Baukosten werden auf 1,1 Milliarden Euro geschätzt. Während des Bauvorhabens ereigneten sich zahlreiche Zwischenfälle – darunter der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt am 3. März 2009.  Weiterlesen

FRIEDHOF MELATEN

MELATEN 00Der Friedhof Melaten ist der Zentralfriedhof von Köln.
Der Name „Melaten“ rührt her von dem bereits im 12. Jahrhundert nachgewiesenen Heim für Kranke und Aussätzige (umgangssprachlich noch heute verwendet: malade für ‚krank‘).
1243 wurde erstmals der „hoff to Malaten“ urkundlich erwähnt. Als Melaten bezeichnete man den ehemaligen Siechenhof der Stadt Köln. Er lag an der über Aachen nach Antwerpen führenden, von Arnold Mercator in seiner Stadtansicht des Jahres 1570/71 als „Antorfer Straße“ bezeichneten westlichen Ausfallstraße der Stadt.Dort befand sich auch eine der seit mittelalterlicher Zeit genutzten städtischen Hinrichtungsstätten. Melaten lag gut einen Kilometer westlich der Stadt Köln, knapp jenseits des Bischofswegs, der die Grenze zwischen dem Gebiet der Stadt und dem des Erzbischofs markierte. Damit gehörte das Siechenhaus unter die Gerichtsbarkeit des Erzbischofs und war somit in geistlicher Hand.  Weiterlesen

THYSSENKRUPP QUARTIER

TKQ 10Die ThyssenKrupp AG entstand 1999 aus der Fusion der Friedrich Krupp AG Hoesch Krupp mit der Thyssen AG. Im Juni 2010 wurde der Verwaltungssitz von Düsseldorf nach Essen verlegt. Das ThyssenKrupp Quartier ist Kern des städtebaulichen Projektes Krupp-Gürtel und steht genau auf dem Grund, auf dem Krupp mit der Gussstahlfabrik in Essen seine Wurzeln hat. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt des Hauptquartiers werden mit über 300 Millionen Euro beziffert.
Mit dem Neubau der ThyssenKrupp Hauptverwaltung auf einem Areal von etwa 20 Hektar entstand ein Quartier für ca. 2.500 Mitarbeiter mit Multifunktionsgebäuden, einem Konferenzzentrum sowie weitere ergänzende Nutzungen auf etwa 100.000 Quadratmetern. Die Fertigstellung der ersten Bauphase erfolgte bis 2010 nach dem Entwurf der Architekturbüros Chaix & Morel et Associés, Paris und JSWD Architekten und Partner, Köln, die als Sieger aus einem internationalen Architektenwettbewerb hervorgingen.  Weiterlesen

AWA DACHBAUSTOFF WERK

DSC04271KopieAugust Wilhelm Andernach kaufte 1888 von einem Apotheker in Beuel am Rhein eine Teerkocherei. Diese baute er aus und gründete die „Mittelrheinische Theerproducten- und Dachpappen-Fabriek A.W. Andernach“, die später als A.W. Andernach GmbH & Co KG firmierte, deren Produkte in der Branche für Dachbaustoffe weltbekannt wurden. Der Dachbaustoffhersteller mit 115 Jahren Firmengeschichte zählt zu den Bonner Traditionsunternehmen.
August Wilhelm Andernach entwickelte den Dachbaustoff Kosmos, dessen Markenname noch immer existiert. Diese patentierten Falztafeln dienten zum Bau für trockene Wandoberflächen und werden noch heute in weiterentwickelter Form unter demselben Namen beim Dachbau eingesetzt. Insbesondere AWAs Dachschindeln aus Bitumen wurden als „Bonner Schindeln“ international bekannt. Der letzte Erfolg der AWA waren die Abdichtungsfolien für die ICE-Tunnel.

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RHEINAUHAFEN KÖLN

DSC03938 KopieKöln ist seit seiner Gründung in der Römerzeit auch eine Hafenstadt. In dieser frühen Zeit der römischen Kolonie lag der Hafen im Bereich der Kirche Groß St. Martin, durch eine vorgelagerte Insel vom eigentlichen Strom geschützt. Der in den folgenden Jahrhunderten verlandete Rhein-arm wurde im Mittelalter mit der sog.“Rheinvorstadt“ bebaut. Seit dieser Zeit benutzte die Rheinschiffahrt den gesamten Uferabschnitt vor der rheinseitigen Stadtmauer zwischen Bayenturm im Süden und dem Kunibertsturm im Norden als Anlegestelle und Hafengelände.
Nach der weitgehenden Zerstörung der Hafenanlagen Ende des 18. Jahrhunderts durch Eisgang, wurde ein neues Hafenbecken östlich des heutigen Ebertplatzes errichtet, das schon bald nicht mehr den Erfordernissen entsprach. Als Folge daraus entstand im 19. Jhd. zwischen Markmanns- und Mühlengasse ein neuer Zoll- und Freiheitshafen, dort wo heute die Personenschiffe der Köln- Düsseldorfer- Rheinschiffahrtsgesellschaft vor der historischen Altstadt anlegen.

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MEDIENHAFEN DÜSSELDORF

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Düsseldorf-Hafen ist ein durch Industrie, Logistik, Gewerbe und Büronutzung geprägter Stadtteil Düsseldorfs mit lediglich 129 Einwohnern, was auf einer Gesamtfläche von 3,85 km² einer Einwohnerdichte von 34 Einwohner/km² entspricht; somit ist dies der am dünnsten besiedelte Stadtteil Düsseldorfs. Einen Großteil der Fläche nimmt der 1896 eröffnete Düsseldorfer Wirtschaftshafen in Anspruch, der Teil der Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG ist, dem drittgrößten Binnenhafen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Stadtteil Hafen gehört zum Stadtbezirk 03.

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JAPANISCHER GARTEN LEVERKUSEN

JP (4)Der Japanische Garten in Leverkusen wurde 1913 erstmals neben der Villa von Carl Duisberg, Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvorsitzender der damaligen I.G. Farbenindustrie AG, angelegt. Nach einer Weltreise im Jahre 1926, auf der Duisberg auch Japan besuchte, war er von der dortigen Gartenkultur begeistert und beschloss, den Garten auf dem Gebiet erweitern zu lassen, auf dem später das Bayer-Hochhaus stand. Seit den 1950er Jahren ist der Garten öffentlich zugänglich.

1960 wurde der Japanische Garten ca. 250 Meter südlicher an seine heutige Stelle verlegt und liegt innerhalb einer 15.000 m² großen Gartenlandschaft auf einem Gelände, das heute zum Bayerwerk/Chempark gehört.
Neben Gräsern, Papyrusstauden, japanischem Goldahorn, Chrysanthemen und anderen Pflanzen sind auch Mammutbäume sowie ein Teehaus, Statuen von Buddhas, Geishas und Wasser speienden Drachen zu sehen. Darüber hinaus gibt es Teiche mit japanischen Kois und Schildkröten. Die „Mikadobrücke“ ist einer Brücke in der Tempelstadt Nikko nachempfunden.

2006 wurde der Japanische Garten im Wettbewerb „Deutschlands schönster Park“ in die Top Fünf gewählt.

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