FRIEDHÖFE II

32 LUXEMBOURG AMERICAN CEMETERY AND MEMORIAL Mal wieder einige Bilder verschiedener Friedhöfe, auf denen ich im Laufe der Zeit so gewesen bin. Unter anderem von zwei Soldatenfriedhöfen in Luxemburg, die nur wenige hundert Meter auseinander liegen. Auf dem Amerikanischen sind die sterblichen Überreste von 5078 Gefallenen beigesetzt. Auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Sandweiler ist es die unfassbare Zahl von 10.900 Soldaten, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

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FRIEDHÖFE

00 WESTFRIEDHOF MÜNCHENEinige Bilder verschiedener Friedhöfe, die ich im Laufe der Zeit so besucht habe. Trotz des traurigen und morbiden Hintergrundes üben Friedhöfe eine gewisse Anziehungskraft auf mich aus, die ich im Grunde nicht einmal wirklich erklären kann. Oder will. Wie auch immer. Wenn sich die Zeit und Gelegenheit ergibt, irgendwo Friedhöfe zu besuchen, wird dies auch gemacht. Habe da noch so einige, die ich mir gerne einmal anschauen würde.  Die sind allerdings nicht immer zeitnah zu erreichen. Kann also noch dauern, bis ich das abgearbeitet habe. Der Vorteil an Friedhöfen ist, daß einem zumindest die Locations nicht davon laufen… 😉

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NETHERLANDS AMERICAN CEMETERY AND MEMORIAL

NACAM 02Der bei Margraten in der Nähe von Maastricht gelegene Netherlands American Cemetery and Memorial ist der einzige amerikanische Soldatenfriedhof in Holland. Der 26 ha große Friedhof wird genau wie der Henri-Chapelle American Cemetery von der American Battle Monuments Commission unterhalten. Auf dem am 10. November 1944 durch die 9th US Army angelegten Soldatenfriedhof, der in seiner heutigen Form am 7. Juli 1960 eingeweiht wurde, sind die sterblichen Überreste von 8302 Soldaten beerdigt. Es handelt sich um Gefallene von Heer und Luftwaffe der Kämpfe um Maastricht, Eindhoven, Grave, Nimwegen, Arnheim, Jülich, Linnich, Geilenkirchen, Krefeld, Venlo, Rheinberg, Köln, Wesel und dem Ruhrgebiet. Zu beiden Seiten eines Reflecting Pools finden sich die eingravierten Namen von weiteren 1722 Vermissten, die nie gefunden oder identifiziert werden konnten. Markantester Bestandteil – abgesehen von den Grabkreuzen – ist ein 33m hoher Turm, in dessen Inneren sich eine Kapelle befindet. Vor dem Turm, am Ende des Pools steht eine Bronzestatue, die eine um ihren gefallenen Sohn trauernde Mutter darstellt. Das Grabfeld ist in insgesamt 16 Parzellen aufgeteilt und erstreckt sich entlang einer Mall zwischen Turm und Fahnenmast.

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HENRI-CHAPELLE AMERICAN CEMETERY AND MEMORIAL

HENRI-CHAPELLE 00

Der Henri-Chapelle American Cemetery and Memomrial beherbergt auf 23 ha die sterblichen Überreste von 7987 amerikanischen Soldaten, die während zweier Feldzüge im September 1944 und März 1945 sowie verschiedenen Luftkämpfen im Raum Lüttich ihr Leben ließen. Er wurde im September von der 1. US-Infanteriedivision der 1. US-Armee als Kriegsgräberstätte eingerichtet. In seiner heutigen Form wurde er 1960 errichtet und am 9. Juli des selben Jahres feierlich eingeweiht. Der Friedhof ist in 8 Grabfelder aufgeteilt.  Auf ihnen stehen 7849 Grabkreuze sowie 138 Davidsterne, die leicht bogenförmig angeordnet sind. In 37 Gräbern liegen jeweils 2 Brüder Seite an Seite, in einem Grab sogar 3 Brüder. 94 Grabstätten sind Gräber unbekannter Soldaten. In den 12 Pylonen der Kolonnade, die zusammen mit der Kapelle und dem Besucher-/Museumsgebäude die Gedenkstätte bildet, sind die Namen von 450 Vermissten eingraviert, deren sterbliche Überreste nie gefunden oder identifiziert werden konnten.  Vor dem Grabfeld steht eine Bronzestatue des Erzengels. Die Zentralallee endet an einem von einer Mauer eingesäumten Platz, auf dem sich ein Fahnenmast mit dem Sternenbanner befindet. Unterhalten wird der Friedhof von der American Battle Monuments Commission, die 24 Friedhöfe – wie den Netherland American Cemetery and Monument – und 25 Mahnmale, Monumente und Erinnerungsorte in 15 Ländern betreibt und verwaltet.

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