FRITTENBUDE II

FRITTENBUDE II

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TIGER AND TURTLE

TT 09Das Kunstwerk ist Ergebnis eines Wettbewerbs der Stadt Duisburg im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Das Künstlerduo Heike Mutter und Ulrich Genth hat eine ca. 20 m hohe Skulptur in Form einer Achterbahn entworfen, die mit Ausnahme des Loopings zu Fuß begehbar ist und den Blick auf ein großartiges Industriepanorama eröffnet.
Der Titel Tiger & Turtle rührt daher, dass die Skulptur in ihrer Erscheinungsform an einen Tiger erinnert, der Besucher sie jedoch langsam wie eine Schildkröte begeht. Die verwendeten Materialen Zink und Stahl stellen einen historischen Bezug zu ihrem Standort her, auf dem bis 2005 noch eine Zinkhütte in Betrieb war. Weiterlesen

BRANDT ZWIEBACK

BRANDT 0791 Jahre lang wurde Deutschlands bekanntester Zwieback in Hagen Haspe produziert. Am 5.Dezember 2003 lief der letzte Zwieback vom Band. Bereits ein Jahr zuvor hatte Brandt eine neues Werk im thüringischen Ohrdurf eröffnet und ein nur sehr schwer zu glaubendes Muster-Beispiel geliefert wie, durch massive Subventionen mit Steuergeldern, Arbeitsplätze vernichtet werden können. Vermutlich beteiligte sich das Land Thüringen mit ca 20-25 Mio. DM an den 60-80 Mio. DM Baukosten des neuen Werkes. Auf diese Weise wurden dort 180 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Zuge der Schliessung in Hagen wurden jedoch  500 (!) Mitarbeiter frei gesetzt. Ganze 4 (!) fanden weiterhin Anstellung im neuen Werk. Macht also ein sattes Minus von 324 Arbeitsplätzen. Selbst durch Angebote der Stadt Hagen mit besonders günstigen Flächenangeboten, Fördermitteln aus dem Landeshaushalt Nordrhein-Westfalen und der EU ließ Brandt sich nicht vom Umzugs abbringen. Weiterlesen

BAHNBETRIEBSWERK WEDAU

BW WEDAU 001878 wurde das Bahnbetriebswerk Wedau durch die Rheinische Eisenbahn in Betrieb genommen. Die hier beheimateten Loks bespannten Stückgut- und Kohlezüge von und nach Süddeutschland. Außerdem galt es, Züge zwischen den zahlreichen Zechen, Kalkstein-Werken, Häfen und Stahlwerken zu bespannen. Schließlich konnte der 1913 eröffnete Rangierbahnhof täglich bis zu 6 000 Güterwagen umstellen. Um 1935 war Wedau Endstation für täglich über 130 Güterzüge. Mehr als 120 Güterzüge starteten von dort ihren Lauf. Zudem machten zahlreiche Güterzüge kurzen Halt, um Wagen abzusetzen und aufzunehmen oder um die Lokomotive zu wechseln. Dazu standen über 60 Rangier- und Güterzuglokomotiven zur Verfügung. Das Betriebswerk zählte mehr als 500 Mitarbeiter. Gleich zwei Ringlokschuppen und zwei Drehscheiben waren vorhanden. Mittlerweile ist nur noch eine dieser Drehscheiben sowie ein Ringlokschuppen erhalten. Weiterlesen

SCHRAUBENFABRIK DORN

DORN 00Die Firma Dorn Schrauben – ursprünglich angesiedelt im Westerwald – produzierte von 1900 – 1997 am Standort Herne. Waren zunächst der Bergbau und dessen Zulieferindustrie Hauptabnehmer, kamen in späteren Jahren die Eisenbahn sowie der Brücken-, Schiff-, Waggon-, Fahrzeug- und Landmaschinenbau als Kunden hinzu. In Spitzenzeiten fanden über 700 Menschen Arbeit bei Dorn. Zuletzt waren es noch knapp 200, als die Produktion am 31.12.1997 eingestellt wurde. Weiterlesen

THYSSENKRUPP QUARTIER

TKQ 10Die ThyssenKrupp AG entstand 1999 aus der Fusion der Friedrich Krupp AG Hoesch Krupp mit der Thyssen AG. Im Juni 2010 wurde der Verwaltungssitz von Düsseldorf nach Essen verlegt. Das ThyssenKrupp Quartier ist Kern des städtebaulichen Projektes Krupp-Gürtel und steht genau auf dem Grund, auf dem Krupp mit der Gussstahlfabrik in Essen seine Wurzeln hat. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt des Hauptquartiers werden mit über 300 Millionen Euro beziffert.
Mit dem Neubau der ThyssenKrupp Hauptverwaltung auf einem Areal von etwa 20 Hektar entstand ein Quartier für ca. 2.500 Mitarbeiter mit Multifunktionsgebäuden, einem Konferenzzentrum sowie weitere ergänzende Nutzungen auf etwa 100.000 Quadratmetern. Die Fertigstellung der ersten Bauphase erfolgte bis 2010 nach dem Entwurf der Architekturbüros Chaix & Morel et Associés, Paris und JSWD Architekten und Partner, Köln, die als Sieger aus einem internationalen Architektenwettbewerb hervorgingen.  Weiterlesen

CHRISTO BIG AIR PACKAGE

BIG AIR 0218 Jahre nach der Verhüllung des Reichstages und 14 Jahre nach der Abschlussinstallation „The Wall“ für die Internationale Bauausstellung Emscher Park präsentiert Christo im Gasometer Oberhausen ein weiteres außergewöhnliches Kunstprojekt. Der weltweit angesehene Künstler zeigt in dem 117 Meter hohen Industriedenkmal sein „Big Air Package“ – die größte bisher geschaffene Innenraumskulptur der Welt. Weiterlesen

THYSSEN SINTERANLAGE

DSC04058 KopieDas Gelände auf dem die ehemalige Sinteranlage steht wurde seit ungefähr 1910 industriell zum Abkippen von Schlacke genutzt.
In den 50er Jahren wurde vom Besitzer des Geländes, der Phoenix-Rheinrohr AG Vereinigte Hütten- und Röhrenwerke, die Errichtung einer Sinteranlage beschlossen, um kürzere Transportwege an das Hochofenwerk in Duisburg-Ruhrort zu schaffen.
Dazu mussten zunächst 500.000 Kubikmeter Hochofenschlacke abgebaggert werden um das Areal für den Bau zu erschliessen, weitere 75.000 Kubikmeter Boden wurden zur Hinterfüllung benötigt. Für das Erzlager, die Tiefbunkeranlage und die Fundamente wurden 32.000 Kubikmeter Beton verarbeitet und 21.000 m2 Stahlbetondecken und Sohlenplatten hergestellt. Die Stalkonstruktionen erforderten 8000 t und die Maschinen 3700 t Stahl. Die Baukosten betrugen etwa 40 Millionen Mark.

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