RHEINISCHES BRAUNKOHLEREVIER

BRAUNKOHLEREVIER 02Wurde Braunkohle Anfangs meist nur zur Brikettherstellung genutzt, gewann sie zu Beginn des 20. Jahrhundert zunehmend Bedeutung für die Stromerzeugung. Im mittlerweile auschliesslich von RWE betriebenen Rheinischen Braunkohlerevier werden in 3 Großtagebauen jährlich ca. 100.000.000 Tonnen Rohkohle gefördert, von denen 90% der Stromerzeugung dienen und in 5 Kraftwerken verfeuert werded. Im Revier lagern noch 35 Mrd. Tonnen wirtschaftlich abbaubare Braunkohle. Für den Abbau bis ca. 2050 genehmigt sind 3,6 Mrd. Tonnen.  Eine Flächennutzung von ca. 9000 ha bringt natürlich für Mensch und Natur zahlreiche Probleme mit sich. So müssen mit ständig weiter voran schreitendem Abbau immer wieder ganze Ortschaften umgesiedelt  werden. Ein weiteres Hauptproblem ist  der Abfall des Grundwasserspiegels. Um die Teilweise bis 500 m tiefen Tagebaue trocken zu halten wird entsprechen permanent Wasser bis auf diese Tiefe abgepumpt. Zusätzlich wirken sich die vorhandenen und noch entstehenden Abraumhalden auf das lokale Klima aus. Weiterlesen

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