FRIEDHOF MELATEN

MELATEN 00Der Friedhof Melaten ist der Zentralfriedhof von Köln.
Der Name „Melaten“ rührt her von dem bereits im 12. Jahrhundert nachgewiesenen Heim für Kranke und Aussätzige (umgangssprachlich noch heute verwendet: malade für ‚krank‘).
1243 wurde erstmals der „hoff to Malaten“ urkundlich erwähnt. Als Melaten bezeichnete man den ehemaligen Siechenhof der Stadt Köln. Er lag an der über Aachen nach Antwerpen führenden, von Arnold Mercator in seiner Stadtansicht des Jahres 1570/71 als „Antorfer Straße“ bezeichneten westlichen Ausfallstraße der Stadt.Dort befand sich auch eine der seit mittelalterlicher Zeit genutzten städtischen Hinrichtungsstätten. Melaten lag gut einen Kilometer westlich der Stadt Köln, knapp jenseits des Bischofswegs, der die Grenze zwischen dem Gebiet der Stadt und dem des Erzbischofs markierte. Damit gehörte das Siechenhaus unter die Gerichtsbarkeit des Erzbischofs und war somit in geistlicher Hand.  Weiterlesen

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THYSSENKRUPP QUARTIER

TKQ 10Die ThyssenKrupp AG entstand 1999 aus der Fusion der Friedrich Krupp AG Hoesch Krupp mit der Thyssen AG. Im Juni 2010 wurde der Verwaltungssitz von Düsseldorf nach Essen verlegt. Das ThyssenKrupp Quartier ist Kern des städtebaulichen Projektes Krupp-Gürtel und steht genau auf dem Grund, auf dem Krupp mit der Gussstahlfabrik in Essen seine Wurzeln hat. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt des Hauptquartiers werden mit über 300 Millionen Euro beziffert.
Mit dem Neubau der ThyssenKrupp Hauptverwaltung auf einem Areal von etwa 20 Hektar entstand ein Quartier für ca. 2.500 Mitarbeiter mit Multifunktionsgebäuden, einem Konferenzzentrum sowie weitere ergänzende Nutzungen auf etwa 100.000 Quadratmetern. Die Fertigstellung der ersten Bauphase erfolgte bis 2010 nach dem Entwurf der Architekturbüros Chaix & Morel et Associés, Paris und JSWD Architekten und Partner, Köln, die als Sieger aus einem internationalen Architektenwettbewerb hervorgingen.  Weiterlesen

JAPANISCHER GARTEN LEVERKUSEN

JP (4)Der Japanische Garten in Leverkusen wurde 1913 erstmals neben der Villa von Carl Duisberg, Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvorsitzender der damaligen I.G. Farbenindustrie AG, angelegt. Nach einer Weltreise im Jahre 1926, auf der Duisberg auch Japan besuchte, war er von der dortigen Gartenkultur begeistert und beschloss, den Garten auf dem Gebiet erweitern zu lassen, auf dem später das Bayer-Hochhaus stand. Seit den 1950er Jahren ist der Garten öffentlich zugänglich.

1960 wurde der Japanische Garten ca. 250 Meter südlicher an seine heutige Stelle verlegt und liegt innerhalb einer 15.000 m² großen Gartenlandschaft auf einem Gelände, das heute zum Bayerwerk/Chempark gehört.
Neben Gräsern, Papyrusstauden, japanischem Goldahorn, Chrysanthemen und anderen Pflanzen sind auch Mammutbäume sowie ein Teehaus, Statuen von Buddhas, Geishas und Wasser speienden Drachen zu sehen. Darüber hinaus gibt es Teiche mit japanischen Kois und Schildkröten. Die „Mikadobrücke“ ist einer Brücke in der Tempelstadt Nikko nachempfunden.

2006 wurde der Japanische Garten im Wettbewerb „Deutschlands schönster Park“ in die Top Fünf gewählt.

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