LANXESS TOWER

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Nachdem im Jahr 2011 bei Lanxess beschlossen wurde die Konzernzentrale von Leverkusen in das Nachbardorf zu verlegen zog man im Sommer 2013 an den Kennedy Platz. Von 1970 bis 2007 hatte hier die Lufthansa ihren Sitz. Nach grundlegenden Umbauten wurde am 3. September 2013 der Lanxess Tower offiziell eingeweiht.
Die ehemaligen Rheinetagen sind inzwischen durch eine Wirtschaftskanzlei belegt. Die Höhe beträgt 95m. Auf den 22 Etagen sind 2500 Glaselemente in der Fassade verbaut. Mehr als 1000 Mitarbeiter arbeiten dort.

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AUSBESSERUNGSWERK OPLADEN

AWO 00Das Ausbesserungswerk (AW) Opladen war über 100 Jahre, zwischen 1903 und 2003, der wichtigste Arbeitgeber in Opladen (seit 1975 Stadtteil von Leverkusen) und in den letzten Jahrzehnten seines Bestehens die zentrale E-Lok-Werkstatt der Deutschen Bundesbahn bzw. der Deutsche Bahn AG für die nördliche Hälfte Deutschlands. Aufgrund der Bahnreform und der Auflösung des Geschäftsbereichs, Werke der Deutschen Bahn AG, Anfang 1998 wurde das AW der DB Cargo zugeteilt. Damit war Opladen nur noch für Güterzug-E-Loks zuständig und stand zusätzlich nach der Wiedervereinigung in zunehmendem Wettbewerb mit Werken in den neuen Bundesländern. Nachdem die Schließung des AW am 26. Juni 2001 durch den Vorstand der Deutschen Bahn bekanntgegeben wurde, kam es zu langanhaltenden Protesten der Belegschaft, bis hin zum Hungerstreik. Weiterlesen

BRANDT ZWIEBACK

BRANDT 0791 Jahre lang wurde Deutschlands bekanntester Zwieback in Hagen Haspe produziert. Am 5.Dezember 2003 lief der letzte Zwieback vom Band. Bereits ein Jahr zuvor hatte Brandt eine neues Werk im thüringischen Ohrdurf eröffnet und ein nur sehr schwer zu glaubendes Muster-Beispiel geliefert wie, durch massive Subventionen mit Steuergeldern, Arbeitsplätze vernichtet werden können. Vermutlich beteiligte sich das Land Thüringen mit ca 20-25 Mio. DM an den 60-80 Mio. DM Baukosten des neuen Werkes. Auf diese Weise wurden dort 180 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Zuge der Schliessung in Hagen wurden jedoch  500 (!) Mitarbeiter frei gesetzt. Ganze 4 (!) fanden weiterhin Anstellung im neuen Werk. Macht also ein sattes Minus von 324 Arbeitsplätzen. Selbst durch Angebote der Stadt Hagen mit besonders günstigen Flächenangeboten, Fördermitteln aus dem Landeshaushalt Nordrhein-Westfalen und der EU ließ Brandt sich nicht vom Umzugs abbringen. Weiterlesen

BAHNBETRIEBSWERK WEDAU

BW WEDAU 001878 wurde das Bahnbetriebswerk Wedau durch die Rheinische Eisenbahn in Betrieb genommen. Die hier beheimateten Loks bespannten Stückgut- und Kohlezüge von und nach Süddeutschland. Außerdem galt es, Züge zwischen den zahlreichen Zechen, Kalkstein-Werken, Häfen und Stahlwerken zu bespannen. Schließlich konnte der 1913 eröffnete Rangierbahnhof täglich bis zu 6 000 Güterwagen umstellen. Um 1935 war Wedau Endstation für täglich über 130 Güterzüge. Mehr als 120 Güterzüge starteten von dort ihren Lauf. Zudem machten zahlreiche Güterzüge kurzen Halt, um Wagen abzusetzen und aufzunehmen oder um die Lokomotive zu wechseln. Dazu standen über 60 Rangier- und Güterzuglokomotiven zur Verfügung. Das Betriebswerk zählte mehr als 500 Mitarbeiter. Gleich zwei Ringlokschuppen und zwei Drehscheiben waren vorhanden. Mittlerweile ist nur noch eine dieser Drehscheiben sowie ein Ringlokschuppen erhalten. Weiterlesen