TIGER AND TURTLE

TT 09Das Kunstwerk ist Ergebnis eines Wettbewerbs der Stadt Duisburg im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Das Künstlerduo Heike Mutter und Ulrich Genth hat eine ca. 20 m hohe Skulptur in Form einer Achterbahn entworfen, die mit Ausnahme des Loopings zu Fuß begehbar ist und den Blick auf ein großartiges Industriepanorama eröffnet.
Der Titel Tiger & Turtle rührt daher, dass die Skulptur in ihrer Erscheinungsform an einen Tiger erinnert, der Besucher sie jedoch langsam wie eine Schildkröte begeht. Die verwendeten Materialen Zink und Stahl stellen einen historischen Bezug zu ihrem Standort her, auf dem bis 2005 noch eine Zinkhütte in Betrieb war. Weiterlesen

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BAHNBETRIEBSWERK WEDAU

BW WEDAU 001878 wurde das Bahnbetriebswerk Wedau durch die Rheinische Eisenbahn in Betrieb genommen. Die hier beheimateten Loks bespannten Stückgut- und Kohlezüge von und nach Süddeutschland. Außerdem galt es, Züge zwischen den zahlreichen Zechen, Kalkstein-Werken, Häfen und Stahlwerken zu bespannen. Schließlich konnte der 1913 eröffnete Rangierbahnhof täglich bis zu 6 000 Güterwagen umstellen. Um 1935 war Wedau Endstation für täglich über 130 Güterzüge. Mehr als 120 Güterzüge starteten von dort ihren Lauf. Zudem machten zahlreiche Güterzüge kurzen Halt, um Wagen abzusetzen und aufzunehmen oder um die Lokomotive zu wechseln. Dazu standen über 60 Rangier- und Güterzuglokomotiven zur Verfügung. Das Betriebswerk zählte mehr als 500 Mitarbeiter. Gleich zwei Ringlokschuppen und zwei Drehscheiben waren vorhanden. Mittlerweile ist nur noch eine dieser Drehscheiben sowie ein Ringlokschuppen erhalten. Weiterlesen

THYSSEN SINTERANLAGE

DSC04058 KopieDas Gelände auf dem die ehemalige Sinteranlage steht wurde seit ungefähr 1910 industriell zum Abkippen von Schlacke genutzt.
In den 50er Jahren wurde vom Besitzer des Geländes, der Phoenix-Rheinrohr AG Vereinigte Hütten- und Röhrenwerke, die Errichtung einer Sinteranlage beschlossen, um kürzere Transportwege an das Hochofenwerk in Duisburg-Ruhrort zu schaffen.
Dazu mussten zunächst 500.000 Kubikmeter Hochofenschlacke abgebaggert werden um das Areal für den Bau zu erschliessen, weitere 75.000 Kubikmeter Boden wurden zur Hinterfüllung benötigt. Für das Erzlager, die Tiefbunkeranlage und die Fundamente wurden 32.000 Kubikmeter Beton verarbeitet und 21.000 m2 Stahlbetondecken und Sohlenplatten hergestellt. Die Stalkonstruktionen erforderten 8000 t und die Maschinen 3700 t Stahl. Die Baukosten betrugen etwa 40 Millionen Mark.

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