SÜDTIROL 2016

Der Rosengarten vom Balkon unseres Hotels aus gesehen

Da der Junior inzwischen Besseres zu tun hat, als mit den Eltern mal wieder in die Berge zu fahren :mrgreen:, waren meine Frau und ich erstmals seit  10 Jahren endlich mal wieder außerhalb der Ferien im Urlaub. Nachdem wir die letzten Jahre eigentlich immer nur in Ferienwohnungen waren, ging es auf Wunsch der Regierung diesmal ins Hotel. 😀 Und zwar an den Rosengarten, genauer gesagt nach Carezza. Sehr, sehr schöne Ecke. Auch wenn ich noch immer nicht klar komme, was dort Mitte September und außerhalb jeglicher Ferien los war. Unglaublich. Hier nun also einige Bilder der Touren, die wir in den 10 Tagen vorOrt so unternommen haben. Ach ja: Nächstes mal geht’s wieder in eine Ferienwohnung. 😀 :mrgreen: Man ist einfach viel flexibler, was Zeiten und das Essen allgemein betrifft. Aber das ist eine andere Geschichte… 😀 😉 Weiterlesen

FRÜHLING IN SÜDTIROL

FRÜHLING IN SÜDTIROL 00Während der Karwoche waren wir in Südtirol zu Besuch bei Freunden. Neben ein paar super schönen Tagen auf den Pisten des Kronplatz, haben wir das schöne Wetter auch noch für einige Ausflüge genutzt. So haben wir Bozen, Brixen, Kloster Neustift, Klausen, Bruneck  und Schloss Tauttmansdorff unsicher gemacht. Hier nun ein paar Bilder vom Südtiroler Frühling 2014…

 

 

 

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GASTHOF ZUM SPRINGENDEN HIRSCH

HEILBAD 00Die Entstehung des Heilbads wird von einer Sage beschrieben: Ein angeschossener Hirsch soll im Wasser der Quelle gebadet haben und von der Verwundung geheilt worden sein. Die Jäger verfolgten den Hirsch und sahen ihn im Wasser baden. Der geschichtlich nachgewiesene Ursprung des Bades ist bis vor das Jahr 1500 zurückzuverfolgen, als die erste Badestube errichtet wurde. Jahrzehnte später erhielt der Badbesitzer vom Erzherzog F. eine fürstliche Freiung für eine Badehütte, die dazugehörige Behausung, einen Stall und einen Garten für die Badegäste. Wie die meisten Bäder in Südtirol erlebte auch dieses Bad seine Blütezeit um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert und verfiel langsam nach den Weltkriegen.

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VILLGRATENTAL

VILLGRATENTAL 00Das Villgratental in Osttirol ist ein Nebental des Pustertals und eines der letzten weitestgehend unberührten Täler der Alpen, in dem der ursprüngliche bäuerliche Charakter noch sehr gut sichtbar und nachvollziehbar ist. Ganz ohne Skischaukel oder Hotelkomplexe. Keine der Unterkünfte verfügt über mehr als 50 Betten. Es gliedert sich östlich von Sillian abzweigend in Haupttal und die Nebentäler Winkeltal und Arntal. Die Ortschaften Außervillgraten (1286 m) und Innervillgraten (1402 m) sowie das Dörfchen Kalkstein (1640 m) bilden die Schwerpunkte der Besiedelung. Insgesamt leben knapp 2000 Menschen im Tal hinauf bis auf 1730 m.  Die Villgrater Berge ragen bis auf knapp 3000 m auf, mit der 2963 m hohen Weißen Spitze als höchstem Gipfel.  Weiterlesen

AUF DEM BAUERNHOF

OBERGRAFERHOF 00Bereits zum dritten mal haben wir unseren Sommerurlaub in Osttirol auf dem Obergraferhof verbracht. Leider in diesem Jahr nur für eine Woche. Der seit 1857 in Familienbesitz befindliche Hof steht auf 1387 m Seehöhe am Rand der Ortschaft Innervillgraten. Seine heutige Form hat er seit 1933 nachdem das alte Gebäude durch ein Mure beschädigt wurde. Auf dem Hof befinden sich in der Regel um die 18 Kühe und Kälber, von denen der Großteil in den Sommermonaten auf den Almen rund um Kalkstein unterwegs ist. Lediglich die jungen Kälber, sowie drei Kühe zu deren Versorgung sind auch im Sommer am Hof und den umliegenden Wiesen. Die Ortners backen noch selber Brot, machen Butter, Joghurt, Topfen und Käse aus der eigenen Milch. Auch die Eier stammen aus dem eigenen Stall. Komplettiert wird das Ganze noch durch Kotelett und Schnitzel (wie ich die 2 Schweine immer nenne 😉 ) sowie 2 Hofkatzen. Hinter dem Hof ergießt  sich ein Wasserfall, der von den Kessetalerseen kommend den Grafer Bach speißt und trägt nicht unwesentlich zur Romantik der Lage bei.  Weiterlesen

BASALT MISCHWERK

BASALTWERK 05Die Geschichtsschreiber zählten das Jahr 1304, als zum ersten Mal Steinmetze hinauf zum Mehrberg kletterten und in mühsamer Arbeit mit Hammer und Zweispitz Gesteinsbrocken aus dem felsigen Untergrund schlugen. Bis heute stecken die Brocken von damals in den alten Mauern der Stadtbefestigung.
Und auch der Kölner Dom ruht auf einem Fundament aus Linzer Basalt. In späteren Jahrhunderten entstanden unzählige Uferbefestigungen und Straßenunterbauten aus dem widerstandsfähigen Rohstoff. Doch seit 2009 wird vom Mehrberg kein Basalt mehr zu den Baustellen im Land geliefert: Die Vorkommen sind erschöpft.Somit wurde im selben Jahr auch das Basalt Mischwerk aufgegeben, welches seit dem langsam aber sicher vor sich hin rostet. Zumindest die Teile , die nicht von einer alles bedeckenden teilweise Zentimeter dicken Staub- bzw. Schlammschicht bedeckt sind. Allerdings ist es zum Glück bisher von Vandalismus, Sprayern, Kabelratten und Schrottdieben verschont geblieben. Dies mag auch daran liegen, daß der Steinbruch z.Zt. von der Betreibergesellschaft, den Bergisch-Westerwälder Hartsteinwerken , verfüllt wird und somit noch reges Treiben vor Ort herrscht.
Die Bergisch-Westerwälder Hartsteinwerke gehören zur Basalt Actien Gesellschafft, die wiederum Teil der Basalt Union ist.

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IN DEN BERGEN

Drei ZinnenUrlaub und Erholung bedeutet für mich, egal ob Sommer oder Winter, vor allem eines:

Die Alpen !

Egal ob lange Wanderung, Klettersteig, Gipfelroute, Abfahrt im Schnee oder einfach nur eine Hütteneinkehr.
Nirgendwo finde ich mehr Ruhe und Zufriedenheit als in und besonders auf den Bergen.
Auch wenn meine Familie da ganz anderer Meinung ist und sich lieber ans Meer begibt……. 😉

Die Bilder unten sind alle in Tirol, Osttirol und Südtirol entstanden.

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JAKOBSWEG / CAMINO DE SANTIAGO

P1010933Im Mai / Juni 2012 habe ich mich von Pamplona aus, auf die rund 700 Km nach Santiago de Compostela begeben.
In den knapp 4 1/2 Wochen habe ich so einiges erlebt, sprichwörtlich Höhen und Tiefen durchlaufen und viele tolle Menschen kennengelernt.
Aus welchen Gründen auch immer man sich, letztendlich auf eine solche „Reise“ begibt, so ist dieser Weg auf jeden Fall eine Erfahrung, die man im Leben ganz sicher nicht mehr vergessen wird.
Vieles von dem, was ich dort erlebt, gesehen, gedacht oder gefühlt habe, konnte ich mit rüber in den Alltag im „normalen“ Leben nehmen.
Ich kann also nur jedem, der die Lust oder viel mehr das Bedürfnis verspüren sollte diesen Weg zu gehen, ( auch wenn es, auf Grund der zeitlichen oder sonstigen Vorgaben „nur“ Teilstücke sein sollten ) raten:

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