IDM ZOLDER

IDM ZOLDER 01Da sich mein Arbeitgeber als Sponsor eines SUPERBIKE IDM Teams engagiert, bin ich vergangenes Wochenende in den Genuß von Karten für das Rennwochenende im belgischen Zolder gekommen. Mit Zutritt zur Boxengasse und kostenlosem Parkplatz mit 2 Minuten Fußweg zum Eingang. Das hat was muss ich sagen. 😀 😉 Obwohl ich mit Motorradsport nicht viel am Hut habe und auch nicht den Ansatz einer Ahnung habe, wer da um was genau fährt, war es  faszinierend das Ganze einmal aus allernächster Nähe zu betrachten. Alleine schon, wenn man in der Boxengasse, unmittelbar an der Start-Ziel-Geraden, steht und die Jungs dort Vollgas, mit teilweise  nicht einmal einem Meter Abstand an einem vorbei knallen. Weiterlesen

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CHAPELLE DES ANCIENS

CDA 00Unweit einer belgischen Industriestadt liegt dieses ehemalige Hospiz ,von dem im Grunde nur noch die Kapelle sowie die unmittelbar  angrenzenden Seitentrakte vorhanden sind. Der Rest wurde abgerissen bzw. ist einem Neubau gewichen. In den 1870er Jahren erbaut, diente es ursprünglich als Pflegeheim für Veteranen. Es war bis 2005 in Betrieb. Seitdem hat es das übliche Schicksal ereilt. Sprayer, Vandalen und Sonstiges haben sich dort ausgetobt. Wobei man einfach sagen muss, dass in Belgien in solchen Objekten generell viel weniger randaliert wird als in Deutschland. Ob die Kapelle stehen gelassen wurde, weil sie unter Denkmalschutz steht oder man sie einfach nur erhalten wollte kann ich leider nicht sagen. Weiterlesen

PREVENTORIUM DOLHAIN

PREVENTORIUM 02Beim Preventorium Dolhain handelt es sich um ein 1955 eröffnetes TBC-Sanatorium. Hier wurden Mitglieder – meist Kinder – aus Familien mit TBC-Fällen zur Prävention untergebracht. Also zur Prophylaxe und zur Stärkung des Immunsystems, ohne das vorher zwangsläufig Symptome aufgetreten waren. Außerhalb der Ortschaft gelegen, mit Blick auf die umliegenden Hügel, dürften die Patienten die meiste Zeit z.B. auf einem der Sonnen-Balkone, an der frischen Luft verbracht haben. Da das Gebäude komplett entkernt wurde, ist leider nichts mehr vom Interieur der Therapie-Einrichtungen zu erkennen.  In den 80er Jahren ließen sich die bis zu 150 Betten, bedingt durch die weitgehende Eindämmung und der besseren Therapierbarkeit der Tuberkolose kaum noch belegen und der Betrieb war nicht mehr rentabel, was letztlich zur Schließung des Sanatoriums führte. Weiterlesen

LAVOIR ET CARBONISAGE DE DOLHAIN

CARBONISAGE 00Zur Geschichte dieser ehemaligen Textilveredelung kann ich leider nicht viel sagen, da ich nicht wirklich etwas heraus gefunden habe.
Bei der Karbonisierung geht es darum aus Wolle pflanzliche und cellulosische Verunreinigungen (Heu, Stroh, Kletten, Holz, Futterteilchen) zu entfernen. Durch Behandlung mit stark verdünnter Salz- oder Schwefelsäure bzw. Aluminium- oder Magnesiumchloridlösung und anschließendem Erwärmen auf 90-110 °C wird die Cellulose verkohlt, während die Wolle nahezu unverändert bleibt. Anschließend werden die verkohlten Bestandteile mechanisch entfernt und die Wolle bzw. die Gewebe gereinigt.
Der Großteil des Areal ist mittlerweile abgerissen. Ursprünglich war geplant zwei der Gebäude in Apartments und Lofts umzuwandeln. Realisiert wurde dies aber nur bei einem Gebäude. Weiterlesen

PISCINE DU MOSQ

PDM 00In einer mittlerweile lange ihren Zenit überschrittenen belgischen Industriestadt liegt dieses von außen nicht gerade besonders spektakuläre Gebäude. Doch was hier zählt sind die inneren Werte. Denn das Gebäude beherbergt nicht nur ein Hallenbad sondern gleichzeitig auch noch einen Festsaal nebst Bühne. Highlights sind das Eingangsportal mit der verglasten Front,die Treppenhäuser und die arabisch anmutenden Fliesen-Mosaike. Weiterlesen

HENRI-CHAPELLE AMERICAN CEMETERY AND MEMORIAL

HENRI-CHAPELLE 00

Der Henri-Chapelle American Cemetery and Memomrial beherbergt auf 23 ha die sterblichen Überreste von 7987 amerikanischen Soldaten, die während zweier Feldzüge im September 1944 und März 1945 sowie verschiedenen Luftkämpfen im Raum Lüttich ihr Leben ließen. Er wurde im September von der 1. US-Infanteriedivision der 1. US-Armee als Kriegsgräberstätte eingerichtet. In seiner heutigen Form wurde er 1960 errichtet und am 9. Juli des selben Jahres feierlich eingeweiht. Der Friedhof ist in 8 Grabfelder aufgeteilt.  Auf ihnen stehen 7849 Grabkreuze sowie 138 Davidsterne, die leicht bogenförmig angeordnet sind. In 37 Gräbern liegen jeweils 2 Brüder Seite an Seite, in einem Grab sogar 3 Brüder. 94 Grabstätten sind Gräber unbekannter Soldaten. In den 12 Pylonen der Kolonnade, die zusammen mit der Kapelle und dem Besucher-/Museumsgebäude die Gedenkstätte bildet, sind die Namen von 450 Vermissten eingraviert, deren sterbliche Überreste nie gefunden oder identifiziert werden konnten.  Vor dem Grabfeld steht eine Bronzestatue des Erzengels. Die Zentralallee endet an einem von einer Mauer eingesäumten Platz, auf dem sich ein Fahnenmast mit dem Sternenbanner befindet. Unterhalten wird der Friedhof von der American Battle Monuments Commission, die 24 Friedhöfe – wie den Netherland American Cemetery and Monument – und 25 Mahnmale, Monumente und Erinnerungsorte in 15 Ländern betreibt und verwaltet.

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KÜHLTURM / COOLING TOWER

KÜHLTURM 00

Dieser Kühlturm steht in einer typischen belgischen Industriestadt, deren Blütezeiten – was die Produktion von Kohle und Stahl betrifft – lange vorbei sind. Er gehört zu einem noch nicht allzu lange stillgelegten Kraftwerk, welches ursprünglich mit Kohle befeuert wurde und im Zuge des Niedergangs des Bergbaus auf Gas umgerüstet wurde. Doch scheinbar führten zu hohe Kosten dazu, daß das Kraftwerk vom Netz genommen wurde.

Die imposanten Ausmaße, sowie eine unglaubliche Akustik im Inneren des Turms hinterlassen bleibende Eindrücke.

Unweit von diesem Kühlturm befindet sich noch ein weiterer zu einem noch aktiven Stahlwerk gehörender Kühlturm.

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