FRIEDHÖFE VI

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Friedhofsbilder dieses mal aus Köln, Aachen, Düsseldorf und Maastricht.

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FRIEDHÖFE II

32 LUXEMBOURG AMERICAN CEMETERY AND MEMORIAL Mal wieder einige Bilder verschiedener Friedhöfe, auf denen ich im Laufe der Zeit so gewesen bin. Unter anderem von zwei Soldatenfriedhöfen in Luxemburg, die nur wenige hundert Meter auseinander liegen. Auf dem Amerikanischen sind die sterblichen Überreste von 5078 Gefallenen beigesetzt. Auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Sandweiler ist es die unfassbare Zahl von 10.900 Soldaten, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

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FRIEDHÖFE

00 WESTFRIEDHOF MÜNCHENEinige Bilder verschiedener Friedhöfe, die ich im Laufe der Zeit so besucht habe. Trotz des traurigen und morbiden Hintergrundes üben Friedhöfe eine gewisse Anziehungskraft auf mich aus, die ich im Grunde nicht einmal wirklich erklären kann. Oder will. Wie auch immer. Wenn sich die Zeit und Gelegenheit ergibt, irgendwo Friedhöfe zu besuchen, wird dies auch gemacht. Habe da noch so einige, die ich mir gerne einmal anschauen würde.  Die sind allerdings nicht immer zeitnah zu erreichen. Kann also noch dauern, bis ich das abgearbeitet habe. Der Vorteil an Friedhöfen ist, daß einem zumindest die Locations nicht davon laufen… 😉

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PABUCA – WAR

Mein nächster Beitrag zum Projekt: PABUCA – The soul of your city
Thema diese Woche: WAR
Trauriges und leider derzeit wieder viel zu aktuelles Thema.
Wenn man sich anschaut was im Moment z.B. in der Ukraine, im Gaza-Streifen, im Irak oder in Syrien passiert, kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, daß die Menschheit nichts aus der Vergangenheit gelernt hat. Stattdessen haben Fanatismus und Größenwahn einmal mehr Hochkonjunktur…

WAR 01 – ein in Leverkusen ziemlich umstrittenes Kriegerdenkmal von 1938
WAR 02 – so hat man das 1920 wohl noch gesehen. Von den Farbenfabriken gestiftetes Denkmal für gefallene Werksangehörige
WAR 03 – Opfer des schwersten Luftangriffes auf das Ausbesserungswerk Opladen am 28.12.1944

WESTFRIEDHOF KÖLN

WESTFRIEDHOF 00Der in Köln Ehrenfeld gelegene 523.000 m² große Westfriedhof ist einer von insgesamt 4 Entlastungsfriedhöfen des Friedhof Melaten. Ursprünglich geplant, diesen als Zentralfriedhof zu ersetzen, wurden seit seiner Eröffnung am 1. Oktober 1917 sämtliche Neu-Begräbnisse bis 1923 auf dem Westfriedhof getätigt. Erst danach fanden auch wieder Bestattungen auf dem Melaten statt. Gebaut wurde er von 1913 an unter Beteiligung von 200 russischen Kriegsgefangenen.  Der Friedhof verfügt über einen typischen Parkcharakter mit breiten Alleen und reichhaltiger Baumbepflanzung. Auf dem Gelände des Friedhofs befinden sich auch etliche Abschnitte mit Roma-Gräbern und muslimischen Begräbnis-Stätten. Insgesamt gibt es 45.580 Grabstätten.  Weiterhin finden sich zahlreiche Gräber von Kriegsopfern der Kölner Zivilbevölkerung,  sowie von Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Der Westfriedhof verfügt zudem über ein Krematorium, welches  1937 errichtet wurde  das Erste in Köln. war Unmittelbar nördlich an den Westfriedhof schließt sich eine Waldfläche an, die als mögliche Erweiterungsfläche eingeplant wurde.

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NETHERLANDS AMERICAN CEMETERY AND MEMORIAL

NACAM 02Der bei Margraten in der Nähe von Maastricht gelegene Netherlands American Cemetery and Memorial ist der einzige amerikanische Soldatenfriedhof in Holland. Der 26 ha große Friedhof wird genau wie der Henri-Chapelle American Cemetery von der American Battle Monuments Commission unterhalten. Auf dem am 10. November 1944 durch die 9th US Army angelegten Soldatenfriedhof, der in seiner heutigen Form am 7. Juli 1960 eingeweiht wurde, sind die sterblichen Überreste von 8302 Soldaten beerdigt. Es handelt sich um Gefallene von Heer und Luftwaffe der Kämpfe um Maastricht, Eindhoven, Grave, Nimwegen, Arnheim, Jülich, Linnich, Geilenkirchen, Krefeld, Venlo, Rheinberg, Köln, Wesel und dem Ruhrgebiet. Zu beiden Seiten eines Reflecting Pools finden sich die eingravierten Namen von weiteren 1722 Vermissten, die nie gefunden oder identifiziert werden konnten. Markantester Bestandteil – abgesehen von den Grabkreuzen – ist ein 33m hoher Turm, in dessen Inneren sich eine Kapelle befindet. Vor dem Turm, am Ende des Pools steht eine Bronzestatue, die eine um ihren gefallenen Sohn trauernde Mutter darstellt. Das Grabfeld ist in insgesamt 16 Parzellen aufgeteilt und erstreckt sich entlang einer Mall zwischen Turm und Fahnenmast.

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CEMETERY OF THE INSANE

CEMETERY 00In einer belgischen Kleinstadt liegt dieser mittlerweile verlassene Friedhof, umgeben von Kiefernwäldern, unweit einer Psychiatrischen Anstalt. 1981 aufgegeben, wurden hier ab 1920 auf 6 Grabfeldern insgesamt 1750 männliche Patienten begraben. Bis auf wenige Ausnahmen bestehen die Gräber lediglich aus einer Rasenfläche mit schlichten Betonkreuzen und einer Namensplakette. Der Friedhof war Eigentum der Anstalt und wurde von den Patienten unterhalten. Begraben wurden hier zumeist Patienten, die nicht mehr entlassen werden konnten und keinen Kontakt mehr zu ihren Familien oder Verwandten hatten. Mittlerweile werden die Patienten auf dem örtlichen Friedhof oder anderswo im Auftrag der Familie beigesetzt. Der Friedhof ist inzwischen der Natur- und Waldbehörde unterstellt und Teil eines Naturparks. Er wird von der Behörde weitestgehend sich selbst überlassen, ohne zur Hilfenahme chemischer Mittel, wodurch sich die ursprüngliche Heidevegetation allmählich wieder ausbreitet und die Rasenflächen durchdringt.

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HAUPTFRIEDHOF FRANKFURT AM MAIN

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Der Hauptfriedhof von Frankfurt am Main wurde 1828 eröffnet. Gemeinsam mit den beiden direkt angrenzenden jüdischen Friedhöfen bildet das Areal an der Eckenheimer Landstraße einen der größten Friedhofkomplexe Deutschlands. Er umfasst heute eine Fläche von über 70 Hektar, das ist mehr als zehnmal so groß wie der älteste Teil von 1828. Der Friedhof wurde in mehreren Abschnitten entsprechend dem Wachstum der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert erweitert. Bei der Anlage des Friedhofs wurden ähnliche Grundsätze befolgt wie bei der Gestaltung zeitgenössischer Landschaftsgärten. Die Wege entlang des Friedhofsrandes sind geschwungen, als ob sie einer natürlichen Führung durch das Gelände folgen. Die vorhandene Vegetation wurde in die Neuanlage einbezogen. Weiterlesen

HENRI-CHAPELLE AMERICAN CEMETERY AND MEMORIAL

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Der Henri-Chapelle American Cemetery and Memomrial beherbergt auf 23 ha die sterblichen Überreste von 7987 amerikanischen Soldaten, die während zweier Feldzüge im September 1944 und März 1945 sowie verschiedenen Luftkämpfen im Raum Lüttich ihr Leben ließen. Er wurde im September von der 1. US-Infanteriedivision der 1. US-Armee als Kriegsgräberstätte eingerichtet. In seiner heutigen Form wurde er 1960 errichtet und am 9. Juli des selben Jahres feierlich eingeweiht. Der Friedhof ist in 8 Grabfelder aufgeteilt.  Auf ihnen stehen 7849 Grabkreuze sowie 138 Davidsterne, die leicht bogenförmig angeordnet sind. In 37 Gräbern liegen jeweils 2 Brüder Seite an Seite, in einem Grab sogar 3 Brüder. 94 Grabstätten sind Gräber unbekannter Soldaten. In den 12 Pylonen der Kolonnade, die zusammen mit der Kapelle und dem Besucher-/Museumsgebäude die Gedenkstätte bildet, sind die Namen von 450 Vermissten eingraviert, deren sterbliche Überreste nie gefunden oder identifiziert werden konnten.  Vor dem Grabfeld steht eine Bronzestatue des Erzengels. Die Zentralallee endet an einem von einer Mauer eingesäumten Platz, auf dem sich ein Fahnenmast mit dem Sternenbanner befindet. Unterhalten wird der Friedhof von der American Battle Monuments Commission, die 24 Friedhöfe – wie den Netherland American Cemetery and Monument – und 25 Mahnmale, Monumente und Erinnerungsorte in 15 Ländern betreibt und verwaltet.

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FRIEDHOF MELATEN

MELATEN 00Der Friedhof Melaten ist der Zentralfriedhof von Köln.
Der Name „Melaten“ rührt her von dem bereits im 12. Jahrhundert nachgewiesenen Heim für Kranke und Aussätzige (umgangssprachlich noch heute verwendet: malade für ‚krank‘).
1243 wurde erstmals der „hoff to Malaten“ urkundlich erwähnt. Als Melaten bezeichnete man den ehemaligen Siechenhof der Stadt Köln. Er lag an der über Aachen nach Antwerpen führenden, von Arnold Mercator in seiner Stadtansicht des Jahres 1570/71 als „Antorfer Straße“ bezeichneten westlichen Ausfallstraße der Stadt.Dort befand sich auch eine der seit mittelalterlicher Zeit genutzten städtischen Hinrichtungsstätten. Melaten lag gut einen Kilometer westlich der Stadt Köln, knapp jenseits des Bischofswegs, der die Grenze zwischen dem Gebiet der Stadt und dem des Erzbischofs markierte. Damit gehörte das Siechenhaus unter die Gerichtsbarkeit des Erzbischofs und war somit in geistlicher Hand.  Weiterlesen