NORD-SÜD STADTBAHN

NORD-SÜD STADTBAHN 12Die Nord-Süd-Stadtbahn ist ein Projekt zur Erweiterung der Kölner Stadtbahn mit einer Tunnelstrecke unter der Kölner Altstadt zwischen dem bestehenden Innenstadttunnel und dem Rhein. Die Projektleitung hat das Amt für Brücken und Stadtbahnbau der Stadt Köln. Nach Angaben der KVB als Bauherrin handelt es sich um das derzeit größte städtebauliche Projekt in Deutschland. Die Baukosten werden auf 1,1 Milliarden Euro geschätzt. Während des Bauvorhabens ereigneten sich zahlreiche Zwischenfälle – darunter der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt am 3. März 2009. 
Das Projekt umfasst drei Baustufen mit einer Gesamtstreckenlänge von rund 6,6 Kilometern. Die ersten beiden sind in Bau und sollten ursprünglich zeitgleich 2011 in Betrieb gehen. Durch den Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln ist zurzeit aber unklar, wann mit der Fertigstellung zu rechnen ist. Die Beweissicherung wird vermutlich bis 2017 oder 2018 andauern (Stand 2015), für die darauf folgende Sanierung und Fertigstellung werden 5 Jahre geschätzt, so dass die Fertigstellung im Jahr 2023 erfolgen könnte.
Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 wurde die komplett umgebaute Haltestelle Breslauer Platz/Hbf als erster Teil der Nord-Süd-Stadtbahn wieder in Betrieb genommen.
Aufgrund der Bauverzögerungen wurde auf Grundlage eines Ratsbeschlusses der Stadt Köln am 9. Dezember 2012 die nördliche Teilstrecke Dom/Hbf – Rathaus vorzeitig eröffnet, diese wird seitdem von der Linie 5 (Am Butzweilerhof – Rathaus) befahren. Im Dezember 2013 folgte die Inbetriebnahme des nächsten Teilstücks bis zum Heumarkt (Kreuzungsbahnhof mit der Ost-West-Strecke)
Da die Bauarbeiten am Waidmarkt seit 2009 ruhen, nahm die KVB zunächst den nördlichen Abschnitt als Stichstrecke in Betrieb: Seit dem 9. Dezember 2012 fährt die Linie 5 ab Dom/Hauptbahnhof weiter zur neuen Haltestelle Rathaus und seit dem 15. Dezember 2013 bis zum Heumarkt. Für die Teilinbetriebnahme waren zusätzliche Investitionen von etwa vier Millionen Euro für Provisorien erforderlich. Zudem wurde der Bau eines für die Ost-West-Strecke vorgesehenen Unterwerks am Heumarkt vorgezogen und zunächst für die Nord-Süd-Stadtbahn zweckentfremdet. Für den Rückbau der Provisorien muss der Nordteil vor der Inbetriebnahme der Gesamtstrecke für etwa sechs Monate stillgelegt werden.
Wie der Kölner Stadtrat in seiner Sitzung am 30. April 2013 beschlossen hat, soll auch der südliche Abschnitt der Nord-Süd-Stadtbahn ab der Haltestelle Severinstraße vorzeitig in Betrieb gehen. Die Linie 17 wird hierfür reaktiviert; sie wird zunächst von der Severinstraße über die Haltestelle Bonner Wall und den zweiten Bauabschnitt zum Schienennetz der Rheinuferbahn führen und in Rodenkirchen bzw. Sürth enden. Im Februar 2015 wurde die Teilinbetriebnahme auf Dezember 2015 vorgezogen. Alle anfallenden Kosten wollen die KVB und die Stadtwerke übernehmen. Denkbar war zunächst auch eine Pendellinie zur Marktstraße, die allerdings ähnlich der Berliner U55 keine Gleisverbindung zum übrigen Netz gehabt hätte. Die Linie 17 wurde zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 neu eingeführt.

Quelle: Wikipedia

Zusammen gefasst: Typisch Köln 😀 :mrgreen:

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10 Gedanken zu “NORD-SÜD STADTBAHN

  1. Respekt! Echt viele geile Bilder dabei. Super das Licht und die Linien eingefangen. Weiß gar nicht, was mein Favorit ist. #01 ist schon Hammer. Schön alles auf 2D zusammen gequetscht.

    bissi Tage, Markus

  2. Könnte aber auch typisch Berlin sein.
    Wobei unsere sich in der Fertigstellung verzögernde Projekte hier sich eher im zweistelligen milliardenbereich bewegen…
    Trotzdem sonnige Grüße aus Berlin, Daniel

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