DER WEG IST DAS ZIEL

DER WEG IST DAS ZIELHeute auf den Tag genau ist es ein Jahr her, daß ich mich auf den Camino de Santiago von Pamplona nach Santiago de Compostela begeben habe.
725 lange, harte, schöne, fordernde, einsame, gesellige, ereignisreiche, lustige, traurige, verzweifelte, schmerzhafte, stimmungsvolle, einzigartige und unvergeßliche Kilometer.
Wenn ich könnte, würde ich sofort wieder los ziehen. Ganz sicher werde ich irgendwann – in hoffentlich nicht allzu ferner Zeit – erneut die Stiefel schnüren, meinen Rucksack schultern und erneut nach Santiago laufen.
Buen Camino !

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8 Gedanken zu “DER WEG IST DAS ZIEL

  1. Das ist grossartig. Was gibt es schöneres als das Wandern in der Natur. Man lernt wie wenig man im Leben eigentlich braucht um glücklich zu sein und man hat Zeit einen Gedanken zu Ende zu denken. Das ist der wahre Luxus unserer Zeit. Ich möchte in ein paar Jahren auch ein paar Fernwanderwege laufen – der Camino wäre da auch eine Option.
    LG, Gilles

    • Danke Gilles !
      In der Tat erstaunlich mit wie wenig Kleidung und Habe man doch zurecht kommt. Auch wenn man die Sachen hinterher einfach nicht mehr sehen kann……. 😉 😀
      Den Camino solltest Du auf jeden Fall mit in Erwägung ziehen.
      Auch wenn es da mittlerweile schwer überlaufen ist und es oftmals einem Rennen um Betten gleicht – vor allem auf dem Primitivo, sprich den letzten 100 Km – hat das Ganze doch etwas ganz spezielles, da man einfach unglaublich viele unterschiedlichste Menschen trifft 😉
      Alternativ habe ich auch noch immer den Camino del Norte im Auge.
      Alles deutlich ruhiger dort……….

  2. Finde ich auch eine tolle Sache ..aber es würde mir zu voll sein (halte das nicht gut aus)..aber es gibt den Weg ja auch hier und da überlege ich schon manchmal ob ich ihn mal gehen sollte?
    LG, Petra

    • Na ja Petra…… voll ist natürlich auch immer relativ. 😉
      Wenn Du allerdings ein Problem damit hast mit bis zu 60 Leuten auf engem Raum zu übernachten ist das so eine Sache. Tagsüber verläuft sich das schon. Kommt auch immer darauf an, wann man startet 😉
      Juli und August solltest Du es wirklich nicht machen, da die Spanier Ferien haben und es einfach wirklich viel zu überlaufen ist. Aber wenn Du vom Wetter her unempfindlich bist – Galizien ist oft schon seeeehr feucht und die Pyrenäen sind halt ein Hochgebirge ;-)- ist es früh oder spät im Jahr teilweise regelrecht einsam dort.
      Vorteil in Spanien ist zudem einfach auch die Infrastruktur. Es gibt in der Regel genügend Herbergen, deren Abstand voneinander meist recht überschaubar ist. Das sieht in Deutschland oder Frankreich schon etwas anders aus. Aber vom Prinzip kann man ja überall starten. Habe jemanden getroffen, der in Norwegen angefangen hat und seit 10 (!) Monaten unterwegs war.

      • Ich bewundere Menschen die das machen.. für mich ist die Zahl „2“ schon reichlich. Ich gehe z.B immer zum Morgengrauen raus.. dann ist es wirklich noch leer! (Beweis meine Fotos 😉 )
        Bin nicht so der gesellige Typ… ich lebe gerne mit Tieren…
        Habe schon viel übers pilgern gelesen und auch Filme gesehen.. und denke, man kann auch hier zur Ruhe kommen und einfach still sein… (so leb ich eigentlich sowieso).
        LG, Petra

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