THYSSENKRUPP QUARTIER

TKQ 10Die ThyssenKrupp AG entstand 1999 aus der Fusion der Friedrich Krupp AG Hoesch Krupp mit der Thyssen AG. Im Juni 2010 wurde der Verwaltungssitz von Düsseldorf nach Essen verlegt. Das ThyssenKrupp Quartier ist Kern des städtebaulichen Projektes Krupp-Gürtel und steht genau auf dem Grund, auf dem Krupp mit der Gussstahlfabrik in Essen seine Wurzeln hat. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt des Hauptquartiers werden mit über 300 Millionen Euro beziffert.
Mit dem Neubau der ThyssenKrupp Hauptverwaltung auf einem Areal von etwa 20 Hektar entstand ein Quartier für ca. 2.500 Mitarbeiter mit Multifunktionsgebäuden, einem Konferenzzentrum sowie weitere ergänzende Nutzungen auf etwa 100.000 Quadratmetern. Die Fertigstellung der ersten Bauphase erfolgte bis 2010 nach dem Entwurf der Architekturbüros Chaix & Morel et Associés, Paris und JSWD Architekten und Partner, Köln, die als Sieger aus einem internationalen Architektenwettbewerb hervorgingen. 
Der Entwurf verleiht wichtigen Elementen der Unternehmensphilosophie architektonische Gestalt. Im Hauptgebäude Q 1 mit seinen 28,1 mal 25,6 Meter großen Panoramafenstern ist neben wichtigen Abteilungen auch der Unternehmensvorstand untergebracht. Verbunden durch kurze Wege und kleine Plätze säumen die Gebäude die zentrale, alles ordnende Achse mit dem großen Wasserbecken und der „(Baum-)Allee der Welten“. Auf dem jedermann zugänglichen Campus dominieren filigrane Fassadenkonstruktionen aus metallischen Werkstoffen und Glas, so dass der Eindruck von Offenheit und Transparenz entsteht. Das Q 2 Forum ist Ort der Kommunikation und der Projektarbeit. 26 Konferenzräume und der Sitzungssaal für den Aufsichtsrat des Unternehmens sind hier konzentriert. Bis zu 1.000 Personen finden in einem großen Sitzungs- und Veranstaltungssaal Platz. Gleichzeitig sind im Gebäude das Mitarbeiterrestaurant und das Gästekasino untergebracht.

Auch bei den Gebäuden Q 5 und Q 7 spielt die skulpturale Gliederung der Gebäude als gestalterisches Element eine wichtige Rolle. Rücksprünge im Erdgeschoss formen die räumliche Anordnung der Baukörper. Loggien oder Wintergärten bilden Einschnitte in die Obergeschosse von Q 5 und Q 7 und sorgen für eine abwechslungsreiche Fassadengestaltung. Das in den Architektenentwurf einbezogene rote Backsteingebäude Q 4 stammt noch aus den 1970er Jahren.
Der Bau des Berthold-Beitz-Boulevards (Fertigstellung 2014) als Nord-Süd-Erschließungsachse durch den sogenannten Krupp-Gürtel trennt die Hauptverwaltung vom Krupp-Park. Der Krupp-Park ist als öffentliche Freizeitanlage angelegt und wirkt heute als „grünes Bindeglied“ zwischen dem Essener Stadtteil Altendorf und dem ThyssenKrupp Quartier.

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4 Gedanken zu “THYSSENKRUPP QUARTIER

  1. Hey, richtig gute, saubere Arbeit. Bei dem einen oder anderen Bild hätte ich vielleicht einen andern Beschnitt oder eine andere Komposition gewählt aber das ist wie immer einfach nur Geschmacksache.
    Mein Kompliment für diese Arbeit und besonders, weil Du die Technik nicht beherrschst :-).
    Jörg

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