BASALT MISCHWERK

BASALTWERK 05Die Geschichtsschreiber zählten das Jahr 1304, als zum ersten Mal Steinmetze hinauf zum Mehrberg kletterten und in mühsamer Arbeit mit Hammer und Zweispitz Gesteinsbrocken aus dem felsigen Untergrund schlugen. Bis heute stecken die Brocken von damals in den alten Mauern der Stadtbefestigung.
Und auch der Kölner Dom ruht auf einem Fundament aus Linzer Basalt. In späteren Jahrhunderten entstanden unzählige Uferbefestigungen und Straßenunterbauten aus dem widerstandsfähigen Rohstoff. Doch seit 2009 wird vom Mehrberg kein Basalt mehr zu den Baustellen im Land geliefert: Die Vorkommen sind erschöpft.Somit wurde im selben Jahr auch das Basalt Mischwerk aufgegeben, welches seit dem langsam aber sicher vor sich hin rostet. Zumindest die Teile , die nicht von einer alles bedeckenden teilweise Zentimeter dicken Staub- bzw. Schlammschicht bedeckt sind. Allerdings ist es zum Glück bisher von Vandalismus, Sprayern, Kabelratten und Schrottdieben verschont geblieben. Dies mag auch daran liegen, daß der Steinbruch z.Zt. von der Betreibergesellschaft, den Bergisch-Westerwälder Hartsteinwerken , verfüllt wird und somit noch reges Treiben vor Ort herrscht.
Die Bergisch-Westerwälder Hartsteinwerke gehören zur Basalt Actien Gesellschafft, die wiederum Teil der Basalt Union ist.

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